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Wir müssen reden…Freitag, 10. Oktober 2008
Barack Obamas Erfolg basiert maßgeblich auf neuen Methoden des Word-of-Mouth-Marketings, mit dem er seine Kampagne in die Gesellschaft trägt. Die Grundidee: Mach Deine Unterstützer zu Botschaftern! Eine seiner loyalsten Anhängergruppen sind Jungwähler, die Obama nun auf eine ganz besondere Weise im Sinne der Kampagne einzusetzen versucht.
Per E-Mail werden sie aufgefordert, die Debatte über Barack Obama an den heimischen Küchentisch zu tragen. Ein Gratis-Manual für das Gespräch mit den Eltern gibt es gratis dazu.
Dear Maik, If your family isn't already supporting Barack, it's time for you to have "The Talk." With so many rumors and misperceptions out there, it's incredibly important that you sit down with parents or other family members. Tell them who Barack is, what he stands for, and why you're supporting him. You may be the only person who can convince them. But it can be difficult to bring up the subject, so here are a few tips: • Send an email. You can scroll down for some talking points, but feel free to add your personal touch. • Breaking the ice can be hard. Start by asking if they saw the debate on Tuesday and what they thought about it. • Have some information handy. We have one-page summaries of Barack's positions on various issues. Look for the issues you know are important to your family. • Share Barack's speech from the Democratic National Convention or Meet Barack, a video about who Barack Obama is, where he comes from, and what his values are. Kinder erziehen ihre Eltern. Ein interessantes Konzept! TV-Duell: Kein „Game-Changer“Mittwoch, 8. Oktober 2008
Selten fand ein TV-Duell zwischen zwei Präsidentschaftskandidaten in einer solch dramatischen Situation statt. Die Finanz- und Wirtschaftskrise bestimmt derzeit die Agenda und sie dominierte auch den gestrigen Abend in Nashville, Tennessee. Immer wieder betonten John McCain („worst economic crisis of our time“) und Barack Obama („worst financial crisis since the Great Depression“) das historische Ausmaß der Entwicklungen auf den globalen Finanzmärkten.
Die Krise hat den Wahlkampf massiv beeinflusst - und zwar deutlich zugunsten Obamas. National wie auch in den entscheidenden Schlüsselstaaten liegt der junge Senator vorne. Der Wunsch nach Wechsel, der Ärger über die marktliberale Politik der Republikaner um George W. Bush scheint auf dem Höhepunkt zu sein. Das hilft Obama. John McCain brauchte deshalb einen „game changer“, einen Wendepunkt, der den Wahlkampf noch einmal in seine Richtung lenkte. TV-Debatten können solche Momente sein. McCain bemühte sich redlich, aber er schaffte es nicht, die fundamentalen Koordinaten des Wahlkampfes neu zu bestimmen. Negativität und persönliche Attacken – also das Schüren von Zweifel an Obamas Person und Persönlichkeit – verbat sich McCain an diesem Abend. Und dies aus guten Gründen. Die Menschen im Land und im Studio verlangen nach Sachlösungen, nach Zusammenarbeit und Krisenmanagement, nicht nach dumpfem Negativwahlkampf. Nur einmal zeigte McCain seine Antipathie gegenüber Obama, als er ihn mit „der da“ („that one“) ansprach. Der 72-jährige Senator war bestrebt, in die Offensive zu gehen. Überraschend legte er einen Vorschlag auf den Tisch, der es dem Staat erlauben soll, schwächelnde Hypotheken von Hausbesitzern aufzukaufen und sie zu fixen Sätzen zu verzinsen. Immer wieder stellte sich McCain als erfahrener Mann der Tat dar, der unideologisch über die Parteigrenzen hinweg agieren werde und dies über Jahre im Kongress bewiesen habe. Obama bezeichnete er als Hyper-Liberalen, als „big spender“, als Steuergierigen, der nicht in der Lage sei, den Haushalt in den Griff zu bekommen. Barack Obama schienen diese Angriffe nicht aus der Ruhe zu bringen. Sie kamen ja auch nicht gerade unerwartet. Obama wusste, dass er zwei wichtige Dinge zu erledigen hatte während dieser Debatte. Zum einen musste er McCain mit der desaströsen Amtszeit George W. Bushs und mit dessen gescheiterter Wirtschaftspolitik in Verbindung bringen. Zum anderen kam es für ihn darauf an, präsidentiell zu wirken. Sein Ton, sein Habitus, sein fehlerfreies, aber mitfühlendes Auftreten sollten den Bürgern suggerieren, dass er in der Lage ist, das Land zu führen. Beides erledigte Obama mit Bravour. Erst im letzten Teil des Duells, als es um Fragen der Außenpolitik ging, geriet der Demokrat stärker in die Defensive. Aber zu diesem Zeitpunkt hatten bereits viele Zuschauer abgeschaltet. Ein Grund dafür war sicherlich das unvorteilhafte Duell-Format. Die Gäste im Studio hatten im Sinne des Town-Hall-Stils die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Mehr Interaktion mit den Kandidaten war aber leider nicht erwünscht und geplant. McCain und Obama bemühten sich zwar, auf die Anliegen der Fragenden einzugehen, aber insgesamt herrschte eine sehr kühle, steife Atmosphäre – vielleicht auch ein Resultat der düsteren Wirtschaftslage. No change, please – auf dem Land mag man es konservativMittwoch, 8. Oktober 2008
Der Economist schaut in dieser Woche nach Whitesburg, Kentucky - einem Ort mit 1.534 Einwohnern.
Astor Blair sitzt in einem alten Schaukelstuhl in seinem Vorgarten. Er hat einen majestätischen Ausblick auf die Appalachen und ein paar Zigarettenstummel auf der Erde neben sich. Er sagt, dass er nicht für Obama wählen wird, weil die Demokraten immer alles auf den Kopf stellen wollen. Blair ist der Meinung, dass es schief geht, wenn sich gleich zu viel ändern soll. Ein Zug mit Kohle donnert vorbei. Die Demokraten wollen auf die Kohle verzichten und stattdessen „Windräder auf jeden Acker stellen und die Landschaft verschandeln“ grummelt er. „Es wird eine Menge Geld kosten und nicht funktionieren.“ Astor Blair befürchtet, dass Barack Obama die Steuern der Reichen erhöhe und damit der Wirtschaft schade. Auch in sozialen Fragen bezweifelt er, dass ein Politikwandel das Land zum Besseren verändere. Homoehe unterstützt er zwar nicht, aber er will sie auch nicht verurteilen, Abtreibung allerdings kann er nicht tolerieren. „Wer hat das Recht über das Leben eines anderen zu entscheiden?“ Eine neue Meinungsumfrage des Centers for Rural Strategies, einem Think Tank in Whitesburg, beziffert John McCains Vorsprung bei der ländlichen Bevölkerung auf 10% in den so genannten Swing States. Die Meinungsumfrage wurde in den New Hampshire, Pennsylvania, Ohio, Michigan, Wisconsin, Iowa, Minnesota, Missouri, Florida, Virginia, Colorado, New Mexiko und Nevada durchgeführt. Noch größer ist der Beliebtheitsvorsprung von Sarah Palin bei der Landbevölkerung, 65% der ländlichen Wähler in Swing States fühlen sich von ihren Werten vertreten. Obama attackiertDienstag, 7. Oktober 2008
Sarah Palin holte am Wochenende den Negativ-Hammer raus. Stellvertretend für John McCain machte sie ihrer selbst gewählten Bezeichnung des Pitbulls alle Ehre. Offen brachte sie Barack Obama mit dem Chicagoer Pädagogik-Professor Bill Ayers in Verbindung, der in den 1960er und 1970er Jahren mit der terroristischen Gruppierung Weather Underground Anschläge auf Regierungsgebäude – u.a. auf das Pentagon - geplant und ausgeführt hatte. Palin stellte Obamas patriotische und politische Gesinnung offen in Frage, indem sie erklärte: „[Mr. Obama] is someone who sees America as imperfect enough to work with a terrorist.“
Die Obama-Kampagne wusste von Beginn der Kampagne an, dass Ayers ein Thema im Wahlkampf werden würde. Hillary Clinton hatte die Geschichte dann auch auf dem Höhepunkt des Vorwahlkampfes ausgepackt, als sie Obama während einer TV-Debatte offen für seine angebliche Verbindung zu Ayers kritisiert hatte. Dass sich die Republikaner des Professors aus Chicago annehmen würden, war also keine Überraschung. Ein Artikel in der New York Times brachte das delikate Thema jetzt wieder auf die Tagesordnung. Nüchtern wird in diesem Beitrag über Ayers und Obama berichtet. Ayers organisierte Mitte der 1990er Jahre kleine Events für den jungen Politiker, der um ein Landtagsmandat in Illinois kämpfte. Ayers spendete Geld an den Demokraten. Beide hatten zudem miteinander in verschiedenen Stiftungen zu tun. Ein Buch des Uni-Professors über Schulreformen fand das ausdrückliche Lob Obamas, der sich aber generell von den Ansichten und Taten des Altlinken klar distanzierte. Dass McCain schon jetzt, einen Monat vor Wahl, mit dieser Geschichte an die Öffentlichkeit geht, ist bemerkenswert. Es zeigt, wie verzweifelt McCain um eine Wende im Rennen mit Obama kämpft. Die Wirtschaftskrise hat den Wahlkampf zugunsten der Demokraten gedreht. Nun versucht McCain ihn wieder zu einer Charakterfrage zu machen, indem er Zweifel an der Person Obamas streuen, ihn als zu weit links und zu radikal für Amerikas Mitte darstellen will. Barack Obamas Rapid-Response-Team reagierte sofort auf die harschen Anschuldigungen. Umgehend griff der Senator die „Schmutzkampagne“ John McCains mit den Worten an: „They'd rather try to tear our campaign down than lift this country up.“ Oben drauf setzte Obama eigene Attacken gegen McCain. Dessen unrühmliche Rolle im letzten großen Bankenskandal Anfang der 1990er Jahre beleuchtet er in einer fast 15-minütigen Dokumentation auf www.keatingeconomics.com. Der Hintergrund: John McCain hatte sich damals für den befreundeten Geschäftsmann Charles Keating eingesetzt, der mit seiner Lincoln Savings and Loan Association (LSLA) staatlich verbürgtes Geld im Wert von 3,4 Milliarden Dollar mit riskanten Immobiliendeals verbrannte. McCain half damals als Teil einer Gruppe von Kongressabgeordneten („Keating Five“), die Kontrolleure der bundesstaatlichen Regulierungsbehörden zu beschwichtigen und zurückzuhalten. Der Wind wird rauer im Wahlkampf. John McCain wird sich nicht kampflos ergeben. Das ist sicher. Obama auf dem Weg zum Sieg?Donnerstag, 2. Oktober 2008
In der Politik, speziell in Wahlkämpfen, ist ein Monat eine halbe Ewigkeit. 33 Tage sind es noch bis zum Wahltag. Viel kann passieren, viel kann gelingen, viel kann schief gehen. Die Intensivierung der Banken- und Wirtschaftskrise scheint das Rennen zwischen John McCain und Barack Obama aber nachhaltig zu verändern. Egal, ob man auf die Durchschnittswerte bei realclearpolitics.com (Obama +5,3%) oder auf die Poll of the Polls des Nachrichtensenders CNN (Obama +6%) schaut, Obama hat sich in den vergangenen Tagen deutlich von seinem Herausforderer McCain absetzen können.
Noch vor einem Monat hatte es McCain erfolgreich verstanden, dass Rennen zu einer Charakterfrage zu machen, indem er den Fokus der Wähler auf eine Frage lenkte: „Who is Barack Obama?“ Nun kommt das politische und ökonomische Umfeld, in dem die Wahl stattfindet, mit voller Wucht in den Wahlkampf zurück. Und dieses Umfeld stärkt die Umfragewerte der Demokraten, die die natürliche Schutzklientel der kleinen Leute darstellen. Klein fühlen sich in der derzeitigen Krise viele Amerikaner. Auch ein Blick auf die Schlüsselstaaten dieser Saison müsste die Obama-Kampagne ruhiger machen. In Colorado liegt Barack Obama mittlerweile mit 5 Prozentpunkten vorne, in New Mexico mit sechs, in Ohio mit zwei. In Virginia, das in den vergangenen Jahren immer mehr zu den Demokraten tendierte, führt Obama im Schnitt mit 2,5 Prozentpunkten. Die neueste CNN/Time-Umfrage sieht ihn dort sogar mit 53 zu 44 Prozent deutlich gegen McCain in Front. Die größte Bewegung gab es jedoch in Florida. Diesen Staat hatten die Demokraten bereits abgeschrieben. Jetzt liegt Obama dort mit 3 bis 4 Prozent vorne.
Es sieht alles nach einem Erfolg von Barack Obama aus. Aber natürlich überlässt der Senator nichts dem Zufall. Gestern schickte die Kampagne einmal mehr einen Aufruf per E-Mail herum, in der sie ihre Unterstützer aufrief, verstärkt unentschlossene Wähler anzurufen, um sie von Obama persönlich – one-on-one - zu überzeugen. Die Telefondaten lassen sich bequem über die Homepage des Kandidaten herunterladen und von zu Hause abtelefonieren.
Der Kongress und das liebe GeldMittwoch, 1. Oktober 2008
Auch am zweiten Tag nach dem Scheitern des 700-Milliarden-Dollar-Rettungsplanes für die amerikanischen Banken herrscht große Ernüchterung in Washington, DC. Einmal mehr bestätigte die Politik eines der größten Vorurteile, das man ihr gegenüber pflegt. Der Vorwurf lautet: In der Krise ist das politische System zu langsam, zu schwerfällig, zu unflexibel, um eine Lösung für dringliche Fragen zu finden.
Der Grund für das vorläufige Scheitern des Planes ist jedoch ganz einfach zu bestimmen. Es fehlt zurzeit schlichtweg an politischer Führung in Washington. Beginnen wir mit Präsident Bush. Seine Reden an die Nation in den vergangenen Tagen waren klar in Ton und Sprache, sie machten den Ernst der Lage deutlich. Dennoch konnte der Präsident seine Bürger nicht von der Ratio seines Planes überzeugen. Die Mehrheit der Amerikaner fürchtet sich zwar vor einer Wirtschaftskrise, ist aber weiterhin nicht von der Rettungsaktion angetan. Sie erregt sich - zu Recht - über die verantwortungslosen Banker und Finanzjongleure, ohne dabei aber vollends zu verstehen, wie wichtig dieser Plan für die Gesamtwirtschaft und damit für das Wohlergehen des Landes ist. Die Menschen zu überzeugen, sie auf dem gemeinsamen Pfad aus der Krise mitzunehmen, das ist die Aufgabe des obersten politischen Führers des Landes. Bush schaffte dies nicht. Eindringlich zeigte sich, wie viel politisches Kapital und Vertrauen die „lahme Ente“ in den vergangenen Jahren bei seinen Landsleuten verspielt hat. Bushs Umfragewerte sind auf einem historischen Tief angelangt. 26 Prozent der US-Bürger stimmen der Arbeit des Präsidenten noch zu, 70 Prozent sind mit ihr unzufrieden. Hinzu kommt die Republikanische Partei. Für europäische Beobachter schier unbegreiflich lehnte die Mehrzahl der republikanischen Abgeordneten den Plan ihres eigenen Präsidenten ab. Bushs Lobbying-Aktionen im Repräsentantenhaus stießen auf taube Ohren. Aus zwei Gründen. Zum einen befinden sich viele Abgeordnete in engen Wahlkämpfen. Ihnen waren Wahlkreis und politisches Überleben wichtiger als das abstrakte Wohl des Landes. Wütende Reaktionen – per Telefon, E-Mail und Brief – erreichten die Parlamentarier kurz vor der Abstimmung. Viele knickten ein. Zum anderen gab es eine Reihe von extrem ideologischen Republikanern - aus sicheren Wahlkreisen -, die ganz einfach ihre Weltanschauung über den jetzt gebotenen Pragmatismus stellten. Eingriffe des Staates sind für sie tabu, egal wann und wo. Das ist eine puristische Strauss-Friedmansche Denkweise, die keine Kompromisse zulässt. Das Paket scheiterte aber nicht nur an den Republikanern. Auch 95 Demokraten gingen Nancy Pelosi, Sprecherin des Repräsentantenhauses, von der Fahne. Schaut man auf die Abstimmungsstatistik, dann sieht man, welche Gruppe von Demokraten mit Nein stimmte. Viele Repräsentanten aus Wahlkreisen mit einem hohen Anteil an Minoritäten konnten ihren ökonomisch benachteiligten Wählern nicht deutlich machen, warum ihre Steuergelder zur Rettung der gierigen Wall Street aufgewendet werden sollten. Zum Abschluss spielt auch der derzeitige Wahlkampf eine Rolle in der krisenhaften Gemengelage. John McCain und Barack Obama sind zwar die neuen nominellen Führer ihrer Partei. In dramatischen Appellen haben sie ihre Kollegen mittlerweile zur Verabschiedung des Planes aufgerufen. Das Problem ist aber, dass sie bisher kaum politisches Kapital im Kongress angehäuft haben. Beide stilisierten sich bis dato gezielt als Washingtoner Außenseiter. Sie wurden von der Basis nominiert und nicht von den Eliten in der Hauptstadt. Das ließen sie ihre Wähler wissen. Eine solche Strategie mag wahltaktisch klug sein, sie legte aber in Zeiten der Krise den geringen Einfluss der Kandidaten auf den politischen Prozess in Washington schonungslos offen. So kam, was kommen musste. Am Ende der Woche werden wir einen Rettungsplan haben. Davon gehen wir alle aus. Der Senat wird ihn heute – mit einigen Zusätzen – verabschieden. Das Repräsentantenhaus wird am Donnerstag hoffentlich nachziehen. Dennoch zeigt der Beinahe-Supergau am Montag, wie riskant es für eine Demokratie ist, wenn es an klarer politischer Führung fehlt und die Zentrifugalkräfte eines fragmentierten politischen Systems zu stark werden. Golden WeekMittwoch, 1. Oktober 2008
Kann eine Gruppe von progressiven Selbst-Organisierten mit ein paar hundert Bussen 10.000 Stimmen für Barack Obama gewinnen?
Die Bloggerin Nancy Scola berichtet von der Vote Today-Kampagne in Ohio. In der Golden Week, die am Montag begann und bis zum 6. Oktober andauert, kann jeder Bürger Ohios sich registrieren lassen UND zugleich wählen. Zu diesem Zweck fahren Busse durch den US-Bundesstat, die jeweils mindestens 250 Stimmen für Obama erkämpfen sollen. Mit Hilfe von ActBlue hat die Kampagne schon 42.329$ Spenden eingeworben. Das reicht für 62 Wahlkampfbusse. Die Republikaner in Ohio protestieren derweil gegen die Golden Week. Sie befürchten durch den Wahlvorgang in einem Schritt eine Häufung von Betrügereien. Die Demokraten dagegen machen freudig Gebrauch von der Golden Week, schließlich vermeiden sie auf diese Weise lange Schlangen vor denWahllokalen. Besonders die begehrten Erstwähler werden von der frühzeitigen Stimmabgabe angezogen. Zu der Zielgruppe der Golden Week gehören neben Universitäten auch die urbanen Gegenden von Columbus, Cleveland, Cincinnati, Dayton und Toledo. Der Vorteil der Kampagne liegt darin zu vemeiden, dass neue Wähler sich zwar registrieren, aber am Ende doch nicht ihre Stimme abgeben. Im Daily Kos sagt OrangeClouds115: "I would rather give my money to this campaign instead of directly to Obama because I know it's going EXACTLY where it is most needed and actually resulting concretely in votes."
Blogeintrag von Kerstin Plehwe
um
15:29
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Tags für diesen Artikel: Erstwähler, Golden Week
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