Schlechte Nachrichten ist die Clinton-Kampagne mittlerweile gewöhnt. Doch was die Umfrage der Quinnipiac-Universität zu Tage brachte, geht ans Eingemachte. Hillary Clintons Vorsprung in Pennsylvania schmilzt wie das Packeis am Nordpol. Sie liegt derzeit nur noch mit 6 Prozentpunkten vor Barack Obama, also knapp an der Grenze zum psychologisch wichtigen statistischen Fehlerbereich (margin of error). Clinton kommt auf 50%, Obama auf 44%. Noch beunruhigender für Clinton: Obama schafft es erstmals, substantiell in die Wählerhochburgen der Senatorin einzudringen. Bei weiblichen Wählern liegt er nur noch 13 Punkte hinten, hier hat er vier Punkte innerhalb einer Woche aufgeholt.
Setzt sich dieser Trend fort, dann wird es für Clinton schwerer, ihr Durchhalten zu rechtfertigen. Sie braucht einen überzeugenden Sieg in Pennsylvania. Ansonsten wird sie von einer Welle von Forderungen nach einem Verzicht auf ihre Kandidatur überrollt werden. Clinton weiß, dass es um alles oder nichts geht. Deshalb startete sie (trotz knapper Kasse) kürzlich das, was die Amerikaner einen „media blitz“ nennen, einen intensiven TV-Wahlkampf mit einer Reihe von neuen Wahlkampfspots. Hier ein Spot mit Pennsylvanias politischem Urgestein, Gouverneur Ed Rendell:
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