Kann eine Gruppe von progressiven Selbst-Organisierten mit ein paar hundert Bussen 10.000 Stimmen für Barack Obama gewinnen?
Die Bloggerin Nancy Scola berichtet von der Vote Today-Kampagne in Ohio. In der Golden Week, die am Montag begann und bis zum 6. Oktober andauert, kann jeder Bürger Ohios sich registrieren lassen UND zugleich wählen. Zu diesem Zweck fahren Busse durch den US-Bundesstat, die jeweils mindestens 250 Stimmen für Obama erkämpfen sollen. Mit Hilfe von ActBlue hat die Kampagne schon 42.329$ Spenden eingeworben. Das reicht für 62 Wahlkampfbusse.
Die Republikaner in Ohio protestieren derweil gegen die Golden Week. Sie befürchten durch den Wahlvorgang in einem Schritt eine Häufung von Betrügereien.
Die Demokraten dagegen machen freudig Gebrauch von der Golden Week, schließlich vermeiden sie auf diese Weise lange Schlangen vor denWahllokalen. Besonders die begehrten Erstwähler werden von der frühzeitigen Stimmabgabe angezogen. Zu der Zielgruppe der Golden Week gehören neben Universitäten auch die urbanen Gegenden von Columbus, Cleveland, Cincinnati, Dayton und Toledo.
Der Vorteil der Kampagne liegt darin zu vemeiden, dass neue Wähler sich zwar registrieren, aber am Ende doch nicht ihre Stimme abgeben. Im Daily Kos sagt OrangeClouds115:
"I would rather give my money to this campaign instead of directly to Obama because I know it's going EXACTLY where it is most needed and actually resulting concretely in votes."
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