Seit Wochen ziehen die Palin-Imitatorin Tina Fey und Saturday Night Live Sarah Palin durch den Kakao. Am Samstag war Palin leibhaftig zu Gast in der Comedy-Show und erreichte traumhafte Einschaltquoten von 14 Millionen. Das ist die höchste Reichweite der Show seit 1994. Ein enormer Boost für McCains Wahlkampf könnte man meinen, doch am Erfolg ihres Auftritts scheiden sich die Geister.
„Sarah Palin floppt in der Comedyshow“ titelte am Sonntag Spiegel Online in dem absolut lesenswerten Artikel ihres Außenkorrespondenten Marc Pitzke. Er empfand Palin als absolut humorfrei und ihre Performanz als bizarr.
„Looking like a real Entertainer“ schrieb die New York Times am Montag. „Sarah Palin hat Humor bewiesen“ und zwar in einem Moment in dem das Land noch zweifelt, ob sie die geeignete Führungspersönlichkeit ist, resümiert die NYT-Journalistin Alessandra Stanley. Sie meint, dass Sarah Palin womöglich einige Demokraten für sich gewinnen konnte, die Palin vorher für eine engstirnig Fanatikerin gehalten haben, und spricht von einer wunderbaren Performance.
Haben die beiden wirklich die gleiche Sendung gesehen? Am besten, Sie machen sich selbst ein Bild:
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